EINGLIEDERUNGSHILFE

Was ist das?
Die EINGLIEDERUNGSHILFE ist eine Leistung der Sozialhilfe. Aufgabe der EINGLIEDERUNGSHILFE ist es, eine drohende Behinderung zu verhüten oder eine Behinderung bzw. deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern. Die EINGLIEDERUNGSHILFE soll unterstützen, um behinderte Menschen in die Gesellschaft einzugliedern und sie zu einem weitgehend selbständigen Leben zu befähigen. Personen, die durch eine Behinderung wesentlich in ihrer Fähigkeit, an der Gesellschaft teilzuhaben, eingeschränkt sind oder von einer wesentlichen Behinderung bedroht sind, erhalten Leistungen der Eingliederungshilfe, wenn und solange nach der Besonderheit des Einzelfalls, besonders nach Art und Schwere der Behinderung, Aussicht besteht, dass die Aufgabe der EINGLIEDERUNGSHILFE erfüllt werden kann. Die EINGLIEDERUNGSHILFE ist nachrangig gegenüber den Leistungen von anderen Sozialleistungsträgern (z. B. Krankenkasse, Rentenversicherung, Pflegeversicherung). Sie wird nur auf Antrag gewährt. Dieser ist beim örtlich zuständigen Sozialamt zu stellen.
Gesetzliche Grundlagen
Sozialgesetzbuch (SGB) XII – Sechstes Kapitel Verordnung nach § 60 des SGB XII – Eingliederungshilfe-Verordnung Sozialgesetzbuch (SGB) IX – Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen
Was kann ich tun?
Wenden Sie sich an Ihr zuständiges Sozialamt.
Beratung und Information
http://www.service.m-v.de/Lebenslagen/Bürger/Krankheit und Behinderung/Leistungen zur Teilhabe/Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft/Eingliederungshilfe