BERUFSAUSBILDUNGSBEIHILFE (BAB)

Was ist das?
Die Berufsausbildungsbeihilfe ist eine Maßnahme zur Arbeitsförderung; sie wird als Zuschuss gezahlt und muss daher nicht zurückgezahlt werden. Anspruch haben Auszubildende, die einer ersten und in Ausnahmefällen auch einer zweiten förderungsfähigen betrieblichen oder außerbetrieblichen Ausbildung (d. h. in überbetrieblichen Ausbildungsstätten) nachgehen. Diese Unterstützung ist abhängig vom Einkommen des Auszubildenden, deren Eltern oder Ehepartnern. Außerdem müssen die Auszubildenden außerhalb des elterlichen Haushalts wohnen. Auch darf der Wohnort der Eltern nicht in einer angemessenen Zeit von der Ausbildungsstätte erreichbar sein. Berufsausbildungsbeihilfe kann ebenso für förderungsfähige berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen gewährt werden, wenn sie nicht den Schulgesetzen der Länder unterliegt. Hierbei kann die Unterbringung auch im elterlichen Haushalt erfolgen. Für Menschen mit Behinderung gelten besondere Regelungen. Hier besteht der Anspruch auf BAB auch, wenn der behinderte Mensch während der Ausbildung im Haushalt der Eltern wohnt.
Gesetzliche Grundlagen
§§ 59 ff.; § 101 (3) Sozialgesetzbuch (SGB) III
Was kann ich tun?
Berufsausbildungsbeihilfe wird auf Antrag gewährt. Dieser ist bei der örtlich zuständigen Agentur für Arbeit ( Bundesagentur für Arbeit) zu stellen, in deren Bezirk der Auszubildende seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Wird Berufsausbildungsbeihilfe erst nach Beginn der Ausbildung oder der berufsvorbereitenden Maßnahme beantragt, wird sie rückwirkend längstens vom Beginn des Monats an geleistet, in dem die Leistungen beantragt worden sind.
Beratung und Information
http://www.arbeitsagentur.de – Bürgerinnen und Bürger/Ausbildung/Finanzielle Hilfen/Berufsausbildungsbeihilfe und Menschen mit Behinderung http://www.service.m-v.de – Stichwortverzeichnis/Berufsausbildungsbeihilfe