BGF

Was ist das?
Der ARBEITSSCHUTZ dient der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit. Dieser setzt sich aus dem technischen und dem sozialen ARBEITSSCHUTZ zusammen. Der Technische befasst sich vordergründig mit der menschengerechten Gestaltung der Arbeit, dem Verbraucherschutz sowie der Verhütung von Arbeitsunfällen. Im sozialen ARBEITSSCHUTZ sind beispielsweise die Arbeitszeit, der Mutter- und Jugendarbeitsschutz sowie der Bereich Arbeitsmedizin zu finden. Für den ARBEITSSCHUTZ und die daraus resultierenden Maßnahmen ist der Arbeitgeber verantwortlich. Der Beschäftigte hat die Pflicht nach seinen Möglichkeiten sowie gemäß der Unterweisung und Weisung des Arbeitsgebers für die eigene Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit Sorge zu tragen. Auch obliegt dem Beschäftigen eine Unterstützungspflicht in dem dieser festgestellte Gefahren und Defekte dem Arbeitgeber mitteilt. Die Überwachung und Beratung von Vorschriften zum ARBEITSSCHUTZ erfolgt durch: 1. das Landesamt für Gesundheit und Soziales/ Abteilung ARBEITSSCHUTZ und technische Sicherheit Zu den Aufgaben gehört das Überwachen der Einhaltung europäischer und nationaler Rechtsvorschriften. Dies betrifft die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Arbeit, die Sicherheit beim Betrieb von technischen Geräten und Anlagen, den technischen Verbraucherschutz, die Sicherheit von Medizinprodukten sowie den Strahlenschutz. Diese Aufgaben werden durch Kontrolle, Beratung und Information, Erteilung von Genehmigungen und Erlaubnissen, Stellungnahmen in Verwaltungsverfahren, Untersuchung von Unfällen und Schadensereignissen, Erteilung von Anordnungen und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten erfüllt. 2. die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung, insbesondere der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallkasse.
Gesetzliche Grundlagen
Arbeitsschutz-, Arbeitszeit-, Fahrpersonal-, Jugendarbeitsschutz-, Mutterschutz-, Heimarbeits-, Arbeitssicherheits-, Seemannsgesetz sowie die dazugehörigen Verordnungen (z. B. Arbeitsstätten-, Baustellen-, Arbeitszeit-, Strahlenschutzverordnung)
Was kann ich tun?
Der Arbeitgeber kann durch eine entsprechend gute Organisation im Betrieb die Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften erreichen. Der Beschäftigte kann Vorschläge zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit dem Arbeitgeber unterbereiten.
Beratung und Information
Auskünfte erteilt das Landesamt für Gesundheit und Soziales, Abteilung ARBEITSSCHUTZ und technische Sicherheit in
  • Rostock (Landkreis Rostock, Hansestadt Rostock) Tel.: 0381/331-59000
  • Neubrandenburg (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, die amtsfreien Gemeinden Pasewalk, Strasburg und Ueckermünde sowie die Mitgliedsgemeinden der Ämter Am Stettiner Haff, Löcknitz-Penkun, Torgelow-Ferdinandshof, Uecker-Randow-Tal, Peenetal/Loitz und Jarmen-Tutow) Tel.: 0395/380-59607
  • Schwerin (Landkreise Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg, Landeshauptstadt Schwerin) Tel.: 0385/3991-102
  • Stralsund (Landkreis Vorpommern-Rügen, Hansestadt Greifswald, die amtsfreien Gemeinden Anklam und Heringsdorf sowie die Mitgliedsgemeinden der Ämter Am Peenestrom, Anklam-Land, Landhagen, Lubmin, Usedom-Nord, Usedom-Süd und Züssow) Tel.: 03831/3798-0
http://www.lagus.mv-regierung.de