AMBULANTE THERAPIE

Was ist das?
Eine AMBULANTE THERAPIE ist die Behandlung von Beeinträchtigungen und/oder Krankheiten zur Ermöglichung und Beschleunigung des Genesungsprozesses, bei der keine Unterbringung über Tag und/oder Nacht in einer entsprechenden Einrichtung notwendig ist. So können beispielsweise Essstörungen, Sucht- oder psychische Erkrankungen in einer ambulanten Therapie behandelt werden. Daneben gibt es teilstationäre (z. B. Tageskliniken) und stationäre Therapien (z. B. Krankenhäuser, Rehabilitationszentren, Kliniken, Sanatorien). In der ambulanten Suchtbehandlung werden Entwöhnungsbehandlungen Abhängigkeitskranker als Rehabilitationsmaßnahmen eingestuft und die Kosten entweder vom Rentenversicherer (z. B. Deutsche Rentenversicherung) oder von der Krankenkasse oder in Ausnahmefällen z. B. vom Sozialhilfeträger übernommen. Für Privatversicherte gibt es Sonderregelungen. Eine AMBULANTE THERAPIE kann in Einzel-, Paar-, Familien- und Gruppentherapie stattfinden und wird von Sozialpädagogen mit der Zusatzqualifikation Sozialtherapeut, Gruppentherapeuten, Psychologen und/oder Ärzten durchgeführt.
Was kann ich tun?
Abhängig von der Art der Beeinträchtigung und/oder Krankheit wird die entsprechende Therapieform gewählt. Bei Suchtproblemen ( Sucht und Drogen) bietet es sich an, den Arzt des Vertrauens zu konsultieren oder eine Suchtberatungsstelle aufzusuchen.
Beratung und Information
Hausarzt
Sucht-, Drogenberatungsstelle
Ehe- und Familienberatungsstellen
http://www.dajeb.de unter „Beratungsführer online"
http://www.regierung-mv.de unter Suche „Beratungsführer"