ALTENPFLEGE

Was ist das?
Die ALTENPFLEGE befasst sich mit der Betreuung und Pflege von betagten Menschen in Institutionen und Organisationsformen und gilt als ein professionelles Berufsfeld. Die berufliche ALTENPFLEGE wird in der Regel von Altenpflegern, Gesundheits- und Krankenpflegern oder Altenpflegehelfern ausgeübt. Mit der ALTENPFLEGE sollen die abnehmenden geistigen, körperlichen und sozialen Fähigkeiten der älteren Menschen kompensiert werden. Sie kann je nach Hilfebedürftigkeit der zu pflegenden Person ( Pflegebedürftigkeit) unterschiedlich ausgestaltet sein. Aufgrund dessen existieren in der ALTENPFLEGE unterschiedliche Versorgungsformen: 1. Häusliche Pflege Pflege meist durch Familienangehörige allein oder oft in Zusammenarbeit mit ambulanten Pflegediensten in der eigenen Wohnung. Aber auch Einstellung einer Hauspflegekraft unter Beachtung arbeitsrechtlicher und steuerrechtlicher Bestimmungen möglich. 2. Teilstationäre Pflege erfolgt als Kurzzeitpflege für eine befristete vorübergehende Unterbringung in einem (Pflege-)Heim (z. B. bei URLAUB der privaten Pflegeperson) oder als Tagespflege erfolgt die regelmäßige Betreuung tagsüber in speziellen Einrichtungen, wenn die Pflegeperson berufstätig oder zu einem Zeitpunkt verhindert ist 3. Stationäre Pflege pflegebedürftige ältere Menschen leben in Altenpflegeeinrichtungen (z. B. Seniorenheimen, Pflegeheimen) bzw. im Rahmen der Sterbebegleitung in Hospizen oder Palliativstationen, 4. Betreutes Wohnen für ältere Menschen geeignete Wohnform, soweit diese keiner ständigen Pflege bedürfen; im Rahmen von Verträgen können zusätzliche Leistungen wie Hausnotrufdienst, ambulante Pflegedienste oder Hausmeisterservice gegen Entgelt gebucht werden. Die entstehenden Ausgaben werden durch die Rente, durch sonstige Einkünfte und Vermögen sowie durch eventuelle Leistungen aus der Pflegeversicherung bestritten.
Gesetzliche Grundlagen
Sozialgesetzbücher (SGB) V, VII, XI, XII Gesetz über die Berufe in der ALTENPFLEGE (Altenpflegegesetz - AltPflG)
Was kann ich tun?
Als pflegebedürftige Person und/oder als Angehörige informieren Sie sich über die Angebote in der Region: im Bekanntenkreis, in der Stadt- bzw. Kreisverwaltung, durch Besuche von Wohn- und Betreuungsformen. Klären Sie, ob ein Anspruch auf eine Pflegestufe (I bis III) besteht. Damit könnten Kosten durch die Pflegekasse übernommen werden.
Beratung und Information
Hausärzte,
Pflegeberater der Pflegekasse bzw. der Pflegestützpunkte,
Sozialämter und/oder Altenhilfeberatungsstellen der Kommunen,
Wohlfahrtsverbände und private Träger,
Servicetelefon des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unter 01801-907050 oder http://www.bmfsfj.de
>
http://www.familienbotschaft-mv.de unter „Senioren in M-V"
http://www.pflegestufen.info
> Broschüre des BMFSFJ „Auf der Suche nach der passenden Wohn- und Betreuungsform. Ein Wegweiser für ältere Menschen"

Bestellbar bei: Publikationsversand der Bundesregierung
Postfach 481009
18132 Rostock Broschüre der Neue Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e.V. „Wegweiser Betreutes Wohnen in Mecklenburg-Vorpommern" –
http://www.nvzmv.de/