ZWANGSPROSTITUTION UND MENSCHENHANDEL

Was ist das?
Menschenhandel beschreibt unterschiedliche Ausprägungen der planmäßigen Art der Ausbeutung von Menschen. Menschenhandel umfasst die Ausbeutung der Arbeitskraft sowie die sexuelle Ausbeutung. Daher ist auch die Zwangsprostitution eine Fallgruppe des Menschenhandels. Menschenhändler nehmen den Betroffenen ihre grundgesetzlich geschützten Rechte der Bewegungsfreiheit, des Schutzes vor körperlicher, geistiger und seelischer Unversehrtheit und ihr Selbstbestimmungsrecht. Hauptbetroffene von Menschenhandel und Zwangsprostitution sind Frauen.
Gesetzliche Grundlagen
Menschenhandel und Zwangsprostitution sowie deren Förderung sind gem. §§ 232, 233 und 233a StGB strafbar.
Was kann ich tun?
In Mecklenburg-Vorpommern bietet die Beratungsstelle ZORA allen Betroffenen von Menschenhandel und Zwangsprostitution Beratung und Unterstützung an, unabhängig von deren Mitwirkung in einem Strafprozess. Die Betroffenen werden hinsichtlich ihrer Rechte beraten und auf Wunsch zu Vernehmungen, Gerichtsverhandlungen und Behörden begleitet. Im Bedarfsfall steht eine geheime Schutzwohnung für die betroffenen zur Verfügung.
Beratung und Information
ZORA – Fachberatungsstelle für Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution:
Postfach 110134, 19001 Schwerin
E-Mail: ZORA@awo-schwerin.de
Telefon: 0385 – 521 32 20 und 0174 – 920 75 61
Fax: 0385 – 521 32 20