TEILZEITAUSBILDUNG

Was ist das?
Die Teilzeitausbildung ermöglicht jungen Menschen, die früh Familienverantwortung übernehmen, eine existenz- und zukunftssichernde Ausbildung anzutreten. Die Erfahrungen zeigen bundesweit, dass Auszubildende mit familiären Erziehungs- oder Pflegeaufgaben häufig motivierter und engagierter sind als der Durchschnitt der Gleichaltrigen. Durch eine reduzierte wöchentliche Stundenzahl erhalten die jungen Menschen die Möglichkeit, eine BERUFSAUSBILDUNG zu absolvieren, Familie und Beruf zu vereinbaren und somit zukünftig wirtschaftlich eigenständig ihr Leben zu führen. Dies ist insbesondere für junge ALLEINERZIEHENDE Mütter von besonderer Wichtigkeit. Folgende Varianten der Teilzeitausbildung gibt es:
  • Teilzeitausbildung ohne Verlängerung der Ausbildungszeit. Die ARBEITSZEIT einschließlich des Berufsschulunterrichts beträgt mindestens 25 und maximal 30 Wochenstunden.
  • Teilzeitausbildung mit Verlängerung der Ausbildungszeit. Die ARBEITSZEIT beträgt einschließlich des Berufsschulunterrichts mindestens 20 Wochenstunden.
Der Ausbildungsbetrieb zahlt bei einer Teilzeitausbildung eine reduzierte Ausbildungsvergütung entsprechend der reduzierten Stundenzahl.
Gesetzliche Grundlagen
§ 8 Berufsbildungsgesetz (BBiG)
Was kann ich tun?
Vereinbaren Sie einen Beratungstermin bei Ihrer Arbeitsagentur ( Bundesagentur für Arbeit) zu diesem Thema.
Beratung und Information
http://www.arbeitsagentur.de /Unternehmen/Arbeitsmarktinformationen/Moderne Personalpolitik/Familienfreundlichkeit/Ausbildung in Teilzeit
http://www.impuls-mv.de /Suchbegriff NenA