OPFERHILFE

Was ist das?
Opfer und Zeugen von Straftaten sollen im Rahmen der OPFERHILFE die erforderliche Hilfe, Betreuung und Versorgung erhalten. Aus diesem Grund wurden vier Opferberatungsstellen im Land eingerichtet, die Ansprechpartner für alle Opfer von Straftaten sind (allgemeine Opferberatungsstellen). Daneben gibt es mit den Interventionsstellen, den Kontakt- und Beratungsstellen für Opfer häuslicher Gewalt und den Beratungsstellen für Opfer sexualisierter Gewalt ein breites professionelles Angebot für die spezifische Zielgruppe von Frauen und Kindern sowie ein professionelles Angebot für Opfer rechtsextremistischer Gewalt (spezialisierte Opferberatungsstellen). Einen wichtigen Beitrag zur Hilfe und Unterstützung für das Opfer leistet der sogenannte Täter-Opfer-Ausgleich. Ziel ist es, besser und häufiger dafür zu sorgen, dass der Schaden des Opfers wiedergutgemacht wird. Außerdem sollen dem Täter die Folgen seiner Tat bewusst gemacht werden. Je nach Einzelfall ist beispielsweise Folgendes möglich:
  • ein gemeinsames Gespräch mit dem Aussprechen einer Entschuldigung,
  • ein symbolisches Geschenk für den Geschädigten,
  • Arbeitsleistungen für den Geschädigten,
  • Arbeitsleistungen innerhalb eines Opferfonds,
  • finanzielle Wiedergutmachung oder Zahlung von Schmerzensgeld.
Siehe auch unter: Frauenhäuser
Häusliche Gewalt
Sexuelle Gewalt/Sexueller Missbrauch
Stalking
Gesetzliche Grundlagen
Gesetz zur Stärkung der Rechte von Verletzten und Zeugen im Strafverfahren (2. ORRG)
Was kann ich tun?
Informieren Sie sich über Beratungs- und Hilfsangebote in Ihrer Nähe. Auf den folgenden Internetseiten erhalten Sie alle nötigen Auskünfte.
Beratung und Information
http://www.opferhilfe-mv.de
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http://www.weisser-ring.de
>
http://www.regierung-mv.de – Suche Opferprojekte