JUGENDSCHUTZ UND JUGENDMEDIENSCHUTZ

Was ist das?
Jugendliche brauchen während ihres Hineinwachsens in die Gesellschaft viel Aufmerksamkeit und besonderen Schutz. So hat der Jugendschutz die Aufgabe, den schutzbedürftigen Personenkreis der Kinder, Jugendlichen und Heranwachsenden vor spezifischen Gefahren zu bewahren. Jugendschutz gliedert sich in drei Bereiche:
  • Jugendschutz durch das Strafrecht:
Die strafrechtlichen Bestimmungen sollen den Jugendlichen vor unzulässigen Übergriffen schützen und eine ungestörte Entwicklung gewährleisten (z. B. Misshandlungsschutz und Schutz vor sexueller Gewalt).
  • Schutz der Kinder und Jugendlichen in der Öffentlichkeit und Schutz vor jugendgefährdenden Schriften:
Der sogenannte öffentliche Jugendschutz enthält Bestimmungen, die den Jugendlichen in der Öffentlichkeit bestimmte Verhaltensweisen, wie Alkoholkonsum, Rauchen, Besuch von Veranstaltungen, nicht bzw. nur unter bestimmten Bedingungen gestatten.
  • Schutz der Jugendlichen bei der Arbeit und den Sondervorschriften im strafrechtlichen Verfahren:
Ein klassischer Bereich des Jugendschutzes ist der Jugendarbeitsschutz. Inhaltlich ist der Jugendschutz Teil der Jugendhilfe und somit in erster Linie vom Erziehungsgedanken bestimmt.
Gesetzliche Grundlagen
Jugendschutzgesetz (JuSchG) Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften (GjSM) Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) Sozialgesetzbuch (SGB) VIII
Was kann ich tun?
Ansprechpartner bei Problemen im Bereich des Jugendschutzes sind insbesondere die örtlichen Jugendämter.
Beratung und Information
http://www.medienanstalt-mv.de/Programmaufsicht/Jugendmedienschutz
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http://www.jugendschutzaktiv.de
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http://www.jugendschutz.net
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