HILFE ZUM LEBENSUNTERHALT

Was ist das?
Die HILFE ZUM LEBENSUNTERHALT in der SOZIALHILFE ist eine in Deutschland bestehende bedarfsorientierte soziale Leistung zur Sicherstellung des Existenzminimums. Diese beziehen überwiegend in Privathaushalten lebende Personen, wobei zusammen wohnende Partner sowie im Haushalt lebende minderjährige Kinder als sog. Bedarfsgemeinschaft oder Einstandsgemeinschaft betrachtet werden. Diese Hilfe erhalten nur Personen, die keinen Anspruch auf Sozialleistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) ( Arbeitslosengeld II) oder nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) haben. Der notwendige Lebensunterhalt umfasst insbesondere Ernährung, Unterkunft, Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Heizung und persönliche Bedürfnisse des täglichen Lebens. Dazu gehören in vertretbarem Umfang auch Beziehungen zur Umwelt und eine Teilnahme am kulturellen Leben. Die HILFE ZUM LEBENSUNTERHALT wird ähnlich wie beim ARBEITSLOSENGELD II oder der SOZIALHILFE entweder als monatliche wiederkehrende Leistung nach den Regelsätzen oder als einmalige Leistung (z. B. Bekleidungshilfe, Hausratshilfe, Wohnungshilfe) gewährt. Neben den Regelsätzen werden die Kosten für Unterkunft, Heizung und Nebenkosten übernommen.
Gesetzliche Grundlagen
§§ 27 – 40 Sozialgesetzbuch (SGB) XII
Was kann ich tun?
Informationen erhalten Sie bei Ihrem örtlich zuständigen Sozialamt. Dort können Sie einen Antrag auf HILFE ZUM LEBENSUNTERHALT stellen.
Beratung und Information
http://www.bmas.de