GEBURTSURKUNDE

Was ist das?
Die GEBURT eines Kindes muss dem Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich es geboren ist, binnen einer Woche angezeigt werden. Hierauf folgt die Beurkundung im Geburtenregister des Standesamtes. Daraufhin können Geburtsurkunden ausgestellt werden. Die GEBURTSURKUNDE enthält die Vornamen, den Geburtsnamen und das Geschlecht des Kindes, den Tag und Ort der GEBURT und die Vor- und Familiennamen der Eltern sowie die rechtliche Zugehörigkeit des Kindes und seiner Eltern zu einer Religionsgemeinschaft, sofern sich die Zugehörigkeit aus dem Registereintrag ergibt. Auf Verlangen werden in die GEBURTSURKUNDE Angaben zum Geschlecht, zu den Vor- und Familiennamen der Eltern und zur Religionszugehörigkeit nicht aufgenommen. Die Vorlage einer GEBURTSURKUNDE ist bei verschiedenen Anträgen erforderlich, beispielsweise:
  • Personalausweis
  • Reisepass
  • Anmeldung zu Eheschließung/Eingehung einer Lebenspartnerschaft
  • Rentenantrag
Bei Bedarf kann beim Standesamt am Geburtsort jederzeit eine neue GEBURTSURKUNDE beantragt werden; die Ausstellung ist gebührenpflichtig.
Gesetzliche Grundlagen
§§ 21 und 59 Personenstandsgesetz (PStG)
Was kann ich tun?
Sie können die Urkunde durch persönliche Vorsprache, per Internet, schriftlich oder per Fax (in manchen Standesämtern auch telefonisch) beantragen und persönlich abholen. Einzelheiten klären Sie mit dem Standesamt. Wird die Urkunde nicht persönlich durch die berechtigte Person, sondern durch einen Vertreter beantragt beziehungsweise abgeholt, ist eine schriftliche Vollmacht des Berechtigten notwendig. Der Vertreter muss die Vollmacht sowie seinen Ausweis beim Amt vorlegen.
Beratung und Information
http://www.service.m-v.de – Bürger/Geburt/Nach der Geburt/Beantragung einer Geburtsurkunde