FRÜHERKENNUNG

Was ist das?
Gesetzlich Krankenversicherte ab dem 36. Lebensjahr haben jedes zweite Jahr Anspruch auf eine ärztliche Gesundheitsuntersuchung. Diese Untersuchungen dienen der Früherkennung häufig auftretender Krankheiten, wie z. B. Herz-Kreislauf- sowie Nierenerkrankungen und der Zuckerkrankheit (Diabetes). Diese Erkrankungen können mit relativ einfachen und wenig belastenden Untersuchungen frühzeitig festgestellt und behandelt werden. Weiterhin haben Versicherte einmal jährlich Anspruch auf eine Untersuchung zur Früherkennung von Krebserkrankungen; Frauen frühestens vom Beginn des 20. Lebensjahres an, Männer frühestens vom Beginn des 45. Lebensjahres an. Die ärztlichen Maßnahmen der Krebsfrüherkennung dienen dazu, mögliche Gefahren für die Gesundheit der Versicherten dadurch abzuwenden, dass aufgefundene Verdachtsfälle genau untersucht und nötigenfalls rechtzeitig behandelt werden können. Gesetzlich Versicherte sind dazu verpflichtet, sich rechtzeitig nach Erreichen des jeweiligen Anspruchsalters über bestimmte VORSORGEUNTERSUCHUNGEN vom Arzt beraten zu lassen. Die Früherkennungsuntersuchung ist von der Praxisgebühr befreit. Für Kinder gibt es die U-Untersuchungen. Siehe auch zahnärztliche Vorsorge.
Gesetzliche Grundlagen
§§ 25 und 26 Sozialgesetzbuch (SGB) V
Was kann ich tun?
Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt, Facharzt oder Ihre Krankenkasse und fragen Sie nach den Früherkennungsuntersuchungen.
Beratung und Information
http://www.g-ba.de – Institution/Themenschwerpunkte/Früherkennung